Neuengland war bis in dieses Jahrhundert hinein das kulturelle Zentrum
der USA und deswegen auch Wohnstätte der großen amerikanischen
Literaten. Neuengland ist nicht so sehr eine geografische Einheit also vielmehr ein Gesteszustand: Neuengländer setzten sich für die amerikanische Unabhängigkeit und für die Abschaffung der Sklaverei ein. Außerdem finden sich traditionelle Yankee Tugenden wie Sparsamkeit, moralisch-geistiges Selbstbewußtsein, politische Liberalität und emotionale Zurückhaltung in den Werken der neuenglischen Schriftsteller.
Die folgenden Autoren fallen in die Zeit der Romantik (Transzendentalismus)
von 1815-1865
Harriet Beecher Stowe (1811-1896) - Tochter des wortgewaltigen Predigers Lyman Beecher wuchs in einem aufgeschlossenen und liberalen Hause in Litchfield auf. International bekannt wurde sie durch "Uncle Tom's Cabin". Seit 1864 lebte Harriet Beecher Stowe in hartford, Connecticut, in der Nachbarschaft Mark Twains.
Henry David Thoreau (1817-1862) - Thoreau war einer der radikalsten Vertreter des Transzendentalismus und machte den Individualismus und die Abneigung gegen den Staat gesellschaftsfähig. Um die "wesentlichen Dinge des Lebens" zu erfahren, lebte er zwei Jahre lang in einer Hütte am Walden Pond.